Rückblick · 17. Juni 2026

Drittes Treffen mit 16 Teilnehmenden, Praxisbeispielen und viel Austausch

Ein Abend über echte Arbeitsweisen: von der Vorstellungsrunde über ein Q&A mit dem Gast einer US-Civic-Tech-NGO bis zu Praxisbeispielen mit Claude, Gemini, Claude Code, n8n und Obsidian.

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Das dritte Treffen unserer KI-Selbsthilfegruppe hat stattgefunden – und wieder gezeigt, wie vielfältig die Fragen, Erfahrungen und Arbeitsweisen rund um künstliche Intelligenz inzwischen geworden sind.

Mit 16 Teilnehmenden war die Runde bunt gemischt: Viele kamen aus Kommunikation, Redaktion und freiberuflicher Arbeit, andere aus Unternehmen oder gemeinnützigen Organisationen. Genau diese Mischung machte den Abend besonders spannend, weil sehr unterschiedliche Perspektiven auf KI zusammenkamen – von ersten Experimenten bis hin zu bereits tief integrierten Workflows.

Vorstellungsrunde: Claude vor ChatGPT.

Zum Einstieg gab es eine kurze Vorstellungsrunde. Alle Teilnehmenden erzählten, wie sie KI aktuell nutzen und welche Tools in ihrem Arbeitsalltag eine Rolle spielen. Eine interessante Beobachtung: Die Mehrheit der Runde arbeitet inzwischen primär mit Claude, während ChatGPT deutlich seltener als Haupttool genannt wurde. Nur eine Person sagte, dass sie ChatGPT vor allem zum Schreiben von Texten nutzt.

Die Mehrheit der Runde arbeitet inzwischen primär mit Claude – ChatGPT wurde als Haupttool deutlich seltener genannt.

Q&A: Wie eine US-NGO auf KI umstellte.

Ein zentraler Programmpunkt des Abends war ein längeres Q&A mit einem Gast, der bei einer gemeinnützigen US-amerikanischen Civic-Tech-Organisation arbeitet. Die Organisation hat in einem längeren Transformationsprozess ihre Arbeitsweise stark auf AI umgestellt. Im Gespräch ging es darum, wie dieser Wandel intern ablief, welche Prozesse sich verändert haben, welche Herausforderungen entstanden sind und wie sich ein Team auf eine neue, KI-gestützte Arbeitskultur einstellt.

Praxisbeispiele aus der Gruppe.

Im Anschluss folgten mehrere Praxisbeispiele aus der Gruppe:

  • Ein Teilnehmer zeigte, wie er innerhalb weniger Stunden mithilfe von Gemini eine eigene Drehbuch-App entwickelt hat.
  • Ein anderer gab Einblicke in seinen Arbeitsprozess mit Claude Code und demonstrierte, wie er verschiedene Schnittstellen integriert, um mit n8n Automatisierungen aufzubauen.
  • Außerdem wurde gezeigt, wie Obsidian als „Second Brain“ in einen KI-gestützten Workflow eingebunden werden kann – als persönliches Wiki, Wissensspeicher und Arbeitsgrundlage für AI-Prozesse.

Drei Stunden, viel Austausch.

Insgesamt dauerte der Abend rund drei Stunden und klang anschließend bei Getränken und weiteren Gesprächen aus. Zum Abschluss haben wir erneut Feedback aus der Runde gesammelt. Die Rückmeldungen waren sehr positiv: Viele Teilnehmende schätzten besonders die Offenheit des Austauschs, die konkreten Praxisbeispiele und die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen.

Die nächste Sitzung der KI-Selbsthilfegruppe findet im August statt.

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